Ein Loch im Arbeitshandschuh sauber flicken

Landschaftsillustration

Arbeitshandschuhe werden meist an den Fingerspitzen und im Handflächenbereich zuerst dünn, weil dort der stärkste Kontakt mit Werkzeug, Erde oder rauen Oberflächen entsteht. Ein kleines Loch an dieser Stelle wird bei weiterer Verwendung schnell größer, besonders wenn der Handschuh häufig im Einsatz ist.

Vor dem Flicken wird der Handschuh gründlich von Schmutz befreit und, falls nötig, kurz trocknen gelassen, damit der Flicken später besser hält. Ein Stück robustes Stoffmaterial in passender Größe wird bereitgelegt, das die beschädigte Stelle großzügig überdeckt.

Den Flicken von innen sicher befestigen

Der Flicken wird von innen über das Loch gelegt, sodass er auf der Außenseite später kaum auffällt und die Nutzung des Handschuhs nicht stört. Mit kräftigem Faden wird entlang der Kante des Flickens genäht, wobei enge Stiche eine deutlich bessere Haltbarkeit bringen als wenige lose.

Besonders an den Fingerspitzen lohnt sich eine zusätzliche Runde Stiche, da dieser Bereich beim Greifen von Werkzeug am stärksten belastet wird. Der Flicken sollte dabei eng am Gewebe anliegen, ohne den Handschuh spürbar einzuengen.

Nach der Reparatur wird der Handschuh einmal probeweise angezogen und die Hand kurz zur Faust geballt, um zu prüfen, ob der Flicken an der beanspruchten Stelle gut sitzt. Zwickt oder drückt etwas, lässt sich die Naht an dieser Stelle noch leicht nachbessern.

Ein gut geflickter Arbeitshandschuh hält oft noch viele weitere Einsätze durch, statt nach dem ersten Loch gleich aussortiert zu werden. Diese kleine Reparatur dauert nur wenige Minuten, spart aber ein neues Paar und schont zugleich den Geldbeutel. Ein Vorrat an passendem Flickmaterial im Kasten erleichtert die nächste Ausbesserung.